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In Deutschland herrscht dicke Luft. Feinstaub und Stickoxide fordern jährlich unzählige Todesopfer. Die EU-Kommission konnte das Problem der Luftverschmutzung nicht länger ignorieren und ließ erst kürzlich über neue Grenzwerte abstimmen. Darüber haben wir hier berichtet.

Die schlechte Luft auf deutschen Straßen liegt nicht zuletzt an der Automobilindustrie. Deutschlands wichtigstes Exportprodukt stinkt zum Himmel! Neueste Berechnungen und Tests des Umweltbundesamts (UBA) belegen:

Diesel-Motoren überschreiten die EU-Grenzwerte für gesundheitsschädliche Stickoxide um mehr als das Sechsfache!

 

Luftverschmutzung

Allein im Jahr 2010 starben mehr als 400.000 Menschen an den Folgen von schmutziger Luft.

 

Gegen diese 3 Autohersteller wird derzeit ermittelt

Durch Manipulationen von Abgaswerten werden regelmäßig Fahrzeuge auf den Markt gebracht, die uns nachweislich krank machen und unsere Umwelt dauerhaft zerstören! Nach erheblichem Druck von Seiten der EU-Kommission reagiert nun auch die Bundesregierung. Diese Konzerne können mit saftigen Strafen rechnen:

 

1. Volkswagen VW – Der König der Dieselskandale 

Spitzenführer im Thema Abgasskandal ist das deutsche Unternehmen Volkswagen. VW machte bereits 2015 Schlagzeilen. Anhand einer illegalen Abschalteinrichtung in der Motorsteuerung von Diesel-Fahrzeugen umging der Konzern die herrschenden Abgasnormen.

Aufgedeckt wurde die VW-Abgasaffäre durch die US-Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency). VW selbst räumte daraufhin ein, die Abgaswerte bei weltweit elf Millionen Dieselautos manipuliert zu haben.

Nun wird der weltweit umsatzstärkste Autohersteller mit unzähligen Klagen und Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe konfrontiert.

 

Die VW-Tochter Audi ist ebenfalls vom Abgasskandal betroffen 

Im März 2017 berichtete der Spiegel von einer Razzia in den Audi-Standorten Ingolstadt und Neckarsulm. Die Staatsanwaltschaft München hat bereits ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugsverdacht und strafbarer Werbung gegen Audi eingeleitet.

Der Audi-Chef Rupert Stadler musste sich bereits vor der Aufnahme der Ermittlungen gegen Vorwürfe des ehemaligen Leiters der Dieselmotorenentwicklung verteidigen. Ulrich Weiß beschuldigte seinen Chef, frühzeitig von manipulierten Audi Drei-Liter-Dieselmotoren gewusst zu haben. Stadler bestreitet dies.

Auch Audi steht bereits Klagen und Ersatzansprüchen gegenüber. Zuletzt kündigte der Verbraucherschutz von Australien an, rechtlich gegen den Automobilkonzern vorzugehen.

 

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2. Daimler – Verdacht auf Dieselbetrug 

Seit kurzem wird wegen möglicher Diesel-Abgasmanipulation auch gegen den Daimler-Konzern ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart lies bereits elf Daimler Objekte in Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen und Sachsen durchsuchen. An den Ermittlungen sind rund 230 Einsatzkräfte des Landeskriminalamtes und der Polizeipräsidien Baden-Württembergs beteiligt.

Rückrufaktionen und erhebliche Geldstrafen könnten den Konzern bald nachhaltig schädigen. So wies Daimler selbst bereits in einem im Februar veröffentlichten Geschäftsbericht auf mögliche Konsequenzen hin. Im letzten Quartalsbericht wird der Konzern noch deutlicher: Erhebliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögensanlage von Daimler seien aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht ausgeschlossen.

 

Erhöhte Stickoxid-Werte bei Mercedes-Benz 

Bereits 2016 fiel Mercedes-Benz durch stark erhöhte Stickoxid-Werte auf. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) schlug nach einer Abgasmessung Alarm. Daraufhin forderte Verkehrsminister Alexander Dobrindt die Daimler-Tochter dazu auf, verdächtige Dieselmodelle freiwillig zurück zu rufen.

Mercedes-Benz weiß sich argumentativ zu helfen: Die erhöhten Werte seien auf das sogenannte Thermofenster zurückzuführen, was zum Schutz des Motors notwendig sei. Die Abgasreinigung der Autos werde dabei so eingestellt, dass sie erst ab einer bestimmten Außentemperatur arbeite.

Durch die fragwürdigen Thermofenster könnten die EU-Richtlinien unter Umständen umgangen werden.

 

3. Fiat-Chrysler – Italiener im Visier des KBA 

Getroffene Hunde bellen. Und so schlägt auch Deutschland nach der Skandalwelle um sich. Bereits 2016 wirft das deutsche Bundesverkehrsministerium dem italienisch-amerikanischen Autobauer Fiat-Chrysler Abgasbetrug vor.

Untersuchungen des deutschen Kraftfahrtbundesamtes zeigen laut Dobrindt einen erheblichen Anstieg von Stickoxidemissionen an. Nach 22 Minuten, so der Vorwurf, schalte die Abgasreinigung der Fahrzeuge vollständig ab.

Die Italiener berufen sich auf die offizielle Dauer des Testzyklus (20 Minuten) und verweisen, ähnlich wie Mercedes, auf den Motorschutz. Handelt es sich hierbei ebenfalls um eine Manipulationssoftware?

Das amerikanische Justizministerium sieht das so und verklagt Fiat-Chrysler wegen Abgas-Betrug. Der Konzern kündigte an, sich energisch dagegen zu verteidigen.

Wie aber verteidigen wir uns gegen die immer schlechter werdende Luft?

 

Tödliche Luft

Treten Sie in Eigenaktion, schützen Sie sich aktiv und nachhaltig gegen Luftverschmutzung.

 

Von Luft allein lässt sich nicht leben. Aber ohne sie auch nicht. 

Die nicht enden wollenden Skandale zeigen, dass uns wortwörtlich bald die Luft ausgeht. Es ist höchste Zeit für einen Umstieg.

Rentschler-Air ist bereits auf Elektromobilität umgestiegen und stellt seine hauseigene Öko-Strom Elektrotankstelle kostenlos zur Verfügung. Wir fordern den vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien und laden Sie herzlich dazu ein, sich unseren Aktionen anzuschließen!

Teilen Sie unsere Artikel und helfen Sie uns darauf aufmerksam zu machen, dass die Forderung der Energiewende keineswegs aus der Luft gegriffen ist!

 

Ihr Team von Rentschler-Air

 

 

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2 Kommentare

  1. Wir denken, dass Audi und VW nicht richtig gehandelt haben.

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