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Menschen mit Mundschutz flüchten sich in ihre verriegelten Häuser. Sie fliehen vor Smog und vergifteter Luft…

Dutzende Tierarten erliegen den stetig wachsenden Müllbergen. Krankheiten und Schädlinge verbreiten sich rasant. Die Meere sind nahezu leergefischt… Heute angelt man Plastikmüll.

Weite Teile der Erde sind voller Lärm. Es ist nur eine Frage der Zeit, wie lange die menschliche Gesundheit diesem standhält.

Andere Teile der Erde sind mucksmäuschenstill… Durch Waffentests und Atommülllager wurden sie radioaktiv kontaminiert.

 

radioaktivitaet

 

Was sich wie eine Roland Emmerich Verfilmung anhört, ist längst zu unserer Realität geworden. Wir sind am Limit. Doch die Zerstörungswut scheint immer noch kein Ende nehmen zu wollen.

Der Klimawandel wurde längst untersucht und der menschliche Einfluss darauf vielfach nachgewiesen. Die Energiewende wird breit diskutiert, doch in der praktischen Umsetzung steckt sie noch immer in den Kinderschuhen und selbst die scheinen noch immer zu groß zu sein.

Können wir es uns tatsächlich leisten zu warten, bis die Schuhe passen?

 

 

Die Natur ist eine Diktatur

Wir leben in einer aufgeklärten, demokratischen Gesellschaft. Freiheit und Selbstbestimmung sind die Schlüsselwörter unserer Zeit.

Wir fordern Mitspracherecht, Transparenz und demokratische Abstimmungen. Nicht nur in Bezug auf unser persönliches Leben, sondern auch hinsichtlich unserer Lebensbedingungen.

Im politischen Sinne ist diese Forderung durchaus umsetzbar. Politische Systeme werden von uns Menschen erdacht, errichtet und zerstört. Ebenso wie Kultur von Menschen geschaffen wird. Auf all diese Bereiche können wir demnach Einfluss nehmen, wie es uns beliebt.

Anders verhält es sich mit der Natur. Die Natur war vor uns da und wird auch nach uns sein. Wir haben sie nicht erschaffen und können sie nicht beherrschen. Ihre Regeln unterliegen keinem demokratischen System, keiner von uns bestimmten Ordnung.

Die Natur erschafft und zerstört. Sie gibt Leben und löscht Leben aus. Sie ist Mutter und Henker, unterliegt keinem Gericht und keiner Moral. Die Natur ist eine Diktatur.

 

 

Das Verhältnis von Mensch und Natur

Über viele Jahrhundert hinweg galt die Natur als Feind des Menschen. In Ihrer Unberechenbarkeit war sie angsteinflößend und voller Bedrohungen. Der Mensch begriff sich als Gegenpart zur Natur und in seinem Drang nach Eroberung und Unterwerfung, wollte er sie beherrschen.

Die Aufklärung änderte das Verhältnis von Mensch und Natur. Die Natur verlor ihr angsteinflößendes Gesicht. Nun galt sie als Sinnbild für Harmonie und Ästhetik. Vor allem nach der Industrialisierung und Verstädterung, stellte sich eine romantische Sehnsucht nach der Natur ein, die mit Innerlichkeit und Ursprünglichkeit verbunden war.

Der Mensch begriff, dass die Natur nicht bösartig straft, sondern lediglich natürlich reagiert. Langsam entwickelte sich ein Bewusstsein über das bestehende Abhängigkeitsverhältnis und die menschliche Notwendigkeit der nachhaltigen Umgangsweise.

Im 20. Jahrhundert entstanden erste Umweltbewegungen, die den Schutz und die Anerkennung der Natur forderten. 1970 wurde das erste Europäische Naturschutzjahr einberufen, in dem europaweit über 200.000 Aktionen im Rahmen einer Umweltkampagne durchgeführt wurden. Dies gilt als die Geburtsstunde der modernen Öko-Bewegungen.

Das Verhältnis von Mensch und Natur unterlag demnach einem enormen Wandel. Der Mensch über der Natur, wurde vom Menschen neben der Natur abgelöst, bis sich der Mensch schließlich als Störfaktor innerhalb der Natur begriff.

 

 

Doch auch wenn dieser Wandel historisch so beschrieben wird, liegen Theorie und Praxis sehr weit voneinander entfernt. Theoretisch finden wir uns damit ab, dass die Natur uns beherrscht und nicht anders herum. Wir akzeptieren, dass unser menschliches Leben von den Lebensbedingungen in unserem Umfeld abhängt, dass wir auf unsere natürliche Umwelt angewiesen sind.

Die Natur stellt uns den Boden bereit, den wir bewirtschaften können. Das Wasser, was diese Bewirtschaftung überhaupt erst möglich macht. Die Luft, die wir zum Atmen brauchen und das Klima, von dem all das abhängt.

Diese Abhängigkeit müsste eigentlich dazu führen, dass wir die Natur in allen erdenklichen Bereichen versuchen zu schützen. Wenn nicht aus Liebe und Dankbarkeit, dann zumindest aus eigennützigen Interessen oder schlicht aus Überlebenstrieb. Doch in der Praxis ist das Gegenteil der Fall.

 

Veni, vidi, vici – Das Verantwortungsbewusstsein wurde erfolgreich bekämpft

Technischer und wissenschaftlicher Fortschritt in Kombination mit der zunehmenden globalen Vernetzung und modernen Technologien, führt zur permanent steigenden Wirtschaftsleistungen.

Gleichzeitig steigt die Weltbevölkerung kontinuierlich an. Während zu Beginn unserer Zeitrechnung im Jahre 0 gerade einmal 0,3 Milliarden Menschen auf der Erde waren, zählen wir im Jahre 2015 7,35 Milliarden.

Pro Jahr erhalten wir derzeit einen Zuwachs von 83.686.000 Menschen. Im Jahr 2100 wird die Zahl der Weltbevölkerung 11,21 Milliarden Menschen betragen (Quelle: United Nations, Population Division).

 

 

Dieser Modernisierungsprozess kann nicht von statten gehen, ohne dass unsere Umwelt davon belastet wird. Durch die stetig wachsende Produktion – meist auf Kosten von natürlichen Ressourcen -, das menschliche Konsumverhalten und vor allem das damit verbundene Abfallaufkommen, gerät das ökologische Gleichgewicht aus dem Ruder.

Gewässer-, Luft- und Bodenverschmutzungen, die durch Abgase, Abwässer, Müll, giftige Schadstoffe, Mikroorganismen und Strahlung verursacht werden, haben direkte Auswirkungen auf unseren Lebensraum und unsere Gesundheit. Die Folgend sind längst sichtbar.

Die heutigen Umweltprobleme sind keinesfalls neu, lassen sich aufgrund ihrer Dimensionen jedoch auch nicht mehr ignorieren.

Früher war die Handlung des Menschen lokal begrenzt, so auch seine Umweltbeeinflussung. Die lokalen Folgen der Verwüstung wurden ignoriert. Man konnte ja schließlich weiterziehen… Veni, vidi, vici – und auf zum nächsten Kampf.

Diese Verantwortungslosigkeit ist heute nicht mehr möglich. Globale Handlungsspielräume ziehen globale Folgen nach sich. Es gibt keinen Rückzugsort mehr, keine Fluchtmöglichkeiten.

 

luftverschmutzung

 

Tagtäglich werden wir mit den Folgen unserer Handlungen konfrontiert: im Meer, auf Land und in der Luft. Der beschleunigte Klimawandel ist nur ein Beispiel von vielen, das uns die Folgen unserer Verantwortungslosigkeit vor Augen hält.

Unsere Lebensbedingungen hängen zwangsläufig von unserer Umwelt ab und damit auch von der Natur. Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen sie. Wir bestimmen nicht ihre Ordnung und können sie nicht beherrschen. Doch unser Umgang mit ihr hat essenzielle Auswirkungen auf unsere Existenz.

Der Mensch erschafft und zerstört. Er besitzt und stößt ab. Der Mensch denkt „nach mir die Sintflut“, ohne zu bemerken, dass er eben diese damit verursacht.

Nach mir die Sintflut – es kommt wie bestellt

Es gibt unzählige Umweltprobleme, die vom Menschen verursacht oder in Kauf genommen wurden. Manfred Hinrich sagte einmal:

„Die Entstehung der Erde war natürlich, ihre Zerstörung ist wissenschaftlich.“

Entsprechend groß ist das Betätigungsfeld des Umweltschutzes. Am heißesten diskutiert wird derzeit über das Problem der globalen Erderwärmung. Ein Phänomen, dessen Auswirkungen fatal für die gesamte Menschheit sind.

Konkret geht es dabei um das Problem, dass die Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre und der Meere in den letzten 50 bis 150 Jahren erheblich schneller gestiegen ist und weiterhin steigt, als es in den letzten 66 Millionen Jahren der Fall war. Der menschliche Einfluss auf den rasanten Anstieg wurde mittlerweile in zahlreichen Studien nachgewiesen.

Der Klimawandel an sich ist ein natürliches Phänomen, dass nahezu durch die gesamte Erdgeschichte hinweg zu beobachten ist. Den Menschen für seine Ursache verantwortlich zu machen, wäre demnach falsch. Dennoch verstärkt und beschleunigt er dieses Phänomen durch sein rücksichtsloses Konsumverhalten.

Die globale Erwärmung hängt mit dem sogenannten Treibhauseffekt zusammen. Treibhausgase wie Wasserdampf, Kohlenstoffdioxid und Methan sind natürliche Bestandteile der Atmosphäre. Diese lassen Sonneneinstrahlung fast ungehindert auf die Erde durch, absorbieren jedoch einen erheblichen Teil der von der Erde ausgestrahlten Infrarotstrahlung. Dadurch erwärmen sie sich selbst und geben ihrerseits Strahlung frei.

Dieser natürliche Effekt wird seit der industriellen Revolution nachweislich verstärkt, da mehr und mehr Treibhausgase durch die Nutzung fossiler Brennstoffe, Vieh- und Landwirtschaft aber auch durch großflächige Entwaldung freigesetzt werden.

Die Folgen sind Dürrezonen sowie Meereseis- und Gletscherschmelze, was einen Anstieg des Meeresspiegels und lebensbedrohliche Wetter-Extreme verursacht. Kurz gesagt, wir erwarten genau die Sintflut, die der Mensch in seinen Handlungen immer hinter sich geglaubt hatte.

 

 

Zeit für Verantwortung

Die Klimapolitik reagiert: Mit neuen Gesetzen, Steuern, Förderungen und Kampagnen, versucht sie abzuschwächen, was nicht aufzuhalten ist.

Gleichzeitig transportieren wir mit schwarzen Auspuffwolken in Plastik verpacktes Fleisch aus Massentierhaltung in Drittweltländer. Die Wirtschaft muss schließlich weiterwachsen. Für uns versteht sich. Und nach uns die… Das hatten wir ja bereits.

Sind wir noch zu retten? Oder haben wir uns bereits den letzten Ast abgesägt, auf den wir uns hätten flüchten können, um daraus Papier für ein neues Klimaschutzgesetz zu machen?

Wir leben in einer aufgeklärten, demokratischen Gesellschaft. Freiheit und Selbstbestimmung sind die Schlüsselwörter unserer Zeit.

Freiheit und Selbstbestimmung schließen Verantwortung mit ein. Und diese Verantwortung zwingt uns zum Handeln. Jeden von uns!

Wir fordern Mitspracherecht, Transparenz und demokratische Abstimmungen. Nicht nur in Bezug auf unser persönliches Leben, sondern auch hinsichtlich unserer Lebensbedingungen.

Heute liegt es an uns, unsere Lebensbedingungen mitzugestalten. Das Angebot zur Energiewende ist längst da, an der Umsetzung müssen wir alle arbeiten. Es geht hier um zu viel, als dass wir uns zurücklehnen und die Handlungen den Politikern und Lobbyisten überlassen können.

Der Staat hilft uns insoweit, als dass er unzählige Förderprogramme im Bereich Umweltschutz anbietet. Wie das Klima-Schutz-Plus-Programm für Energieeffizienz in Gesundheitseinrichtungen, oder die Subventionierung von Elektroautos. Nur die Anträge müssen wir selbst stellen. Raus aus der Komfortzone – rein in die Mitgestaltung, die wir uns so lange gewünscht haben. Es geht hier schließlich um unsere Zukunft!

Aber auch staatsunabhängig gibt es unzählige Möglichkeiten sich im Umweltbereich zu engagieren. Wir von Rentschler-Air fördern beispielsweise den Einsatz von erneuerbaren Energien und nutzen für unseren gesamten Betrieb ausschließlich Ökostrom.

Als Klimatechniker sorgen wir für saubere und reine Luft in Gesundheitseinrichtungen. Gute Luft fordern wir aber auch auf den Straßen. Daher unterstützen wir die Elektromobilität und stellen unsere firmeneigene Elektrotankstelle kostenfrei für jedermann zur Verfügung.

 

Rentschler-Air eröffnet Elektrotankstelle in Eppingen Kleingartach

 

Jede noch so kleine Handlung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Der deutsche Journalist und Autor Franz Alt bringt es mit den folgenden Worten auf den Punkt:

 

„Zukunft ist kein Schicksalsschlag, sondern die Folge der Entscheidungen, die wir heute treffen“.

 

Treffen auch Sie eine Entscheidung!

 

Ihr Team von Rentschler-Air

 

 

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