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Pro Tag inhaliert der Mensch ca. 10.000 Liter Luft. Mit jedem Atemzug füllt sich die Lunge mit einem halben Liter. Doch es ist nicht nur der lebenswichtige Sauerstoff, den wir einatmen: Feinstaub, Ozon, Dieselruß, Ammoniak, Bakterien und Viren gelangen ebenfalls in unsere Lungen.

 

Wie gefährlich ist Luftverschmutzung wirklich?

Die Uni Marburg befragte im Jahre 2006 insgesamt 2.034 Menschen nach ihrer empfundenen Gefährdung durch Luftverschmutzung.

Während 6% keinerlei Gefahr in der Luft sahen, hielt der kleinste Anteil von 5% die Luftverschmutzung für äußerst gefährlich. 44% der Befragten gaben an, sie würden die Luftverschmutzung für „etwas gefährlich“ halten.

 

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Luftverschmutzung ist die umweltbedingte Haupt-Todesursache!

Tatsächlich wird die Gefahr von Luftverschmutzung weitaus unterschätzt: Verschmutzte Luft ist laut der Brüsseler Behörde die umweltbedingte Haupt-Todesursache in der EU. Die Zahlen sind schockierend.

Allein im Jahr 2010 starben mehr als 400.000 Menschen an den Folgen von schmutziger Luft. Zum Vergleich: Die Zahl der Opfer von tödlichen Verkehrsunfällen beläuft sich auf 35.000. Luftverschmutzung fordert demnach mehr als zehn Mal so viele Todesopfer!

Nach einer Statistik der WHO vom Jahre 2002 gehört die Luftverschmutzung sogar zu den zehn führenden Risikofaktoren an generellen Sterbefällen in Deutschland.

Die Luft fordert demnach sogar mehr Todesopfer als der Konsum von Drogen!

 

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Besonders gefährdet sind Personen, deren Immunsystem geschwächt oder deren Gesundheit beeinträchtigt ist. Daher spielt beispielsweise die Reinigung der Luft in Gesundheitseinrichtungen eine erhebliche Rolle. Hierbei geht es vor allem darum, Krankheitserreger und Bakterien aus der Luft zu filtern. Das ist übrigens unser Job.

Die gute Nachricht: Der Mensch verbringt die meiste Zeit in Gebäuden und nicht im Freien. Durch Klimatechnik können wir dafür sorgen, dass die darin enthaltene Luft gefiltert und gereinigt wird und Sie nur frische, saubere Luft einatmen.

Die schlechte Nachricht: Das funktioniert eben nur in Gebäuden. Draußen, im Freien, sind wir den Schadstoffen weiterhin ausgesetzt.

 

Feinstaub – Der unsichtbare Killer

Luftschadstoffe sind vielseitig. Und obwohl unser Körper mit verschiedensten Filtersystemen und Abwehrmechanismen ausgestattet ist, wird unsere Gesundheit regelmäßig mit ihnen belastet.

Während grober Staub in unseren Nasenhärchen hängen bleibt, bahnen sich feinste Schadstoffpartikel mühelos ihren Weg in unseren Organismus.

Feinstaub ist dabei diejenige Luftverschmutzung mit den größten Auswirkungen auf unsere Gesundheit! Dabei ist er für das bloße Auge kaum sichtbar. Nur bei bestimmter Wetterlage zeichnet er sich in Form von einer Dunstglocke am Himmel ab.

Es handelt sich dabei um gesundheitsschädliche Rußpartikel, die sich eine gewisse Zeit in der Atmosphäre aufhalten, bevor sie zu Boden sinken. Somit befinden sie sich in unserer Atemluft und gelangen zwangsläufig in unseren Organismus. Mit fatalen Folgen…

Laut Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) führt eine hohe Feinstaubkonzentration zu starken Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen.

Das Umweltbundesamt hat sogar nachgewiesen, dass die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland durch mit Feinstaub belasteter Luft um etwa zehn Monate verkürzt wird.

Doch woher kommen diese unsichtbaren Killer?

 

Wie der Mensch sich die Luft zum Atmen nimmt

Zugegeben, Feinstaub kann in gewissen Mengen natürlichen Ursprungs sein. Feiner Sahara-Staub kann beispielsweise durch den Wind nach Europa transportiert werden. Doch der Sahara-Staub allein bringt uns nicht um…

Wieder einmal ist es die Menschenhand, die sich ihr eigenes Grab schaufelt. Feinstaub entsteht nämlich vor allem durch Emissionen im Straßenverkehr. Dieselmotoren, der Abrieb von Reifen und Bremsen, sowie die generelle Aufwirbelung des Staubes auf den Straßen belasten die Luft erheblich!

Aber auch Öfen und Heizungen, Energieversorgungsanlagen, die Industrie, sowie Metall- und Stahlerzeugung nehmen uns die Luft zum Atmen. Vor allem Betriebe der chemischen Industrie, Raffinerien, Nahrungsmittelproduzenten und Müllverbrennungsanlagen gehören zu den Hauptverantwortlichen.

Auch die Landwirtschaft trägt einen erheblichen Teil zur Luftverschmutzung bei. Und dabei geht es nicht nur um Kühe mit Blähungen, sondern um von intensiver Massentierhaltung verursachte Ammoniak- bzw. Ammonium Emissionen. Diese umweltschädlichen Gase sind wesentliche Vorläufersubstanzen für die Bildung von gesundheitsschädlichem Feinstaub!

Luftverschmutzung hat demnach viele Ursachen. Die meisten davon sind allerdings handgemacht und damit auch veränderbar. Mehr dazu in unserem Essay >>Über natürliche Diktatur und menschliche Tyrannei<<.

 

Was können wir tun?

Um der verschmutzten Luft zu entkommen, bleiben uns 3 Möglichkeiten für die wir uns JETZT entscheiden müssen:

 

  1. Wir hören auf zu atmen. Jetzt.

 

  1. Wir gehen ab sofort nicht mehr ins Freie, sondern verbringen unsere gesamte verbleibende Lebenszeit in geschützten Gebäuden, die mit hoch professionellen Reinraumtechniken von Rentschler-Air ausgestattet sind.

 

  1. Wir sorgen mit all den uns zur Verfügung stehenden Mitteln dafür, dass unsere Umwelt geschützt und damit unsere Luft sauber bleibt.

 

 

Falls Sie sich für Möglichkeit 1 entschieden haben, werden Sie diesen Absatz schon nicht mehr lesen.

Möglichkeit 2 käme uns zwar wirtschaftlich betrachtet sehr entgegen, ist praktisch jedoch kaum umsetzbar und auch nicht wirklich wünschenswert.

Praktische Anweisungen für Möglichkeit 3 finden Sie in unserem Artikel >>3 Wege sich jetzt vor tödlicher Luft zu schützen<<.

 

In diesem Sinne, bleiben Sie gesund!

 

Ihr Team von Rentschler-Air

 

 

P.S.: Haben Sie sich für Möglichkeit 1 entschieden und lesen immer noch? Denken Sie über Möglichkeit 2 nach und möchten ein entsprechendes Angebot? Oder kennen Sie weitere Handlungsalternativen? Teilen Sie es uns in den Kommentaren mit!

 

 

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